Über die wichtigste Quelle unserer Lebensenergie machen wir uns meist nur wenige Gedanken: unsere Atmung. Dabei haben viele unserer körperlichen Symptome ihren Ursprung in einer verspannten und verkrampften Atmung.
Die Atmung versorgt über den Blutkreislauf den ganzen Körper bis in die letzte Zelle mit Sauerstoff und transportiert den verbrauchten wieder ab. Wenn dieser Atemstoffwechsel nicht ausreichend ist, kann sich dies auf verschiede Weise im Körper (besonders das Gehirn ist sehr empfindlich) auswirken und es können Symptome wie z.B. Angst- und Spannungszustände, funktionale Störungen von Herz, Kreislauf und Atmung, Schwindel, Kurzatmigkeit, Muskelschmerzen, Zittrigkeit auftreten.
Deshalb ist Entspannung für unseren gesamten Organismus und unser Wohlbefinden so wichtig. Mit zunehmender Entspannung wird die Atmung wieder in einen natürlichen Fluss gebracht. Durchblutung, Zellstoffwechsel, Immunabwehr und Verdauung und andere vegetative Funktionen wie z.B. Blutdruck verbessern sich.
Es gibt viele bekannte Entspannungsmethoden wie Autogenes Training, die Progressive Muskelentspannung, Meditation etc.
Nicht so bekannt ist das Atmenfeedback oder Respiratorische Feedback nach Prof. Leuner. Dieses ähnelt dem Autogenen Training, nur erleichtert die Rückmeldung des eigenen Atemrhythmus das Entspannen. Als "Entspannender" bleibt man dabei völlig passiv, das heißt man muss nichts tun außer sich diesem Feedback hinzugeben. Das ist eine große Erleichterung für alle, die Probleme haben sich selbst zu entspannen.
Mit einem Sensor wird dabei die Bauchatmung abgetastet und als angenehmes Licht- und Tonsignal (z.B. Meeresrauschen, Orgelklänge und musikalische Klangmuster) synchron zurückgemeldet. Durch diese Eigenbeobachtung des Atmens erfolgt eine reflektorische Entspannung.
Die Einsatzmöglichkeiten des Atemfeedbacks sind daher sehr vielfältig, z.B.:
- Angst- und Spannungszustände
- psychovegetative Störungen
- Spannungskopfschmerzen und Migräne
- Tinnitus und andere Ohrgeräusche
- Funktionale Beschwerden von Herz- und Kreislauf, Atmung, Magen, Darm